Neu! Mika ist jetzt eine DiGA

Kostenfrei als App auf Rezept

Mika ist die erste digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) im Bereich der Krebstherapie-Begleitung in Deutschland. Das heißt: Die Mika-App kann von Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen per Rezept verschrieben werden. Nach dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DGV) werden die Kosten für die Nutzung der App bei einer Krebsdiagnose (ICD-10 Liste) von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Für eine reibungslose Verschreibung haben wir für Dein Behandler-Team (onkologische Fachärztinnen, Allgemeinärzte:innen, Psychotherapeut:innen) ein Infoblatt zum Herunterladen und Mitnehmen oder Weiterleiten an Deine Praxis vorbereitet.

Infoblatt für Dein Behandler-Team

So funktioniert die Kostenübernahme Deiner Mika-App

1.

Besorge Dir ein Rezept

Lass Dir von Deinem Arzt oder Psychotherapeuten die Mika-App per Rezept verschreiben. Das Muster-Rezept oben rechts zeigt, welche Angaben aufs Kassenrezept gehören. Weitere Informationen finden Du und Dein Behandler in der Info-PDF zum Downloaden.

2.

Schicke das Rezept an Deine Krankenkasse

Reiche das Rezept bei Deiner gesetzlichen Krankenkasse ein. Dies kannst Du auf gewohnte Weise tun: per Post, E-Mail oder online per App oder über den Service-Bereich der Website.

3.

Aktiviere die Mika-App mit Deinem Freischaltcode

Du erhältst einen 16-stelligen Freischaltcode von deiner Krankenkasse. Lade die Mika-App im Apple Store oder Google Play Store herunter und gib Deinen persönlichen Freischaltcode während der Ersteinrichtung oder später in den Mika-Einstellungen ein.

Apple App Store
Google Play Button

Direkt von Deiner gesetzlichen Krankenkasse

Einige gesetzliche Krankenkassen stellen bei Vorlage eines Diagnosenachweises den Freischaltcode für die Mika-App auch ohne ärztliches Rezept zur Verfügung. Wende Dich bitte an Deine Krankenkasse, um zu klären, welche Form des Nachweises benötigt wird, um Dir schnellstmöglich einen Freischaltcode für die Mika-App zur Verfügung zu stellen.

Fragen und Antworten

DiGA allgemein

Was genau ist eine DiGA?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), häufig auch “App auf Rezept” genannt, ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt der Risikoklasse I oder IIa, das erfolgreich das Prüfverfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durchlaufen hat. Eine DiGA kann in Deutschland von Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen per Rezept verschrieben werden. Gemäß dem Digitale-Versorgung-Gesetz werden die Kosten für die Verschreibung einer DiGA durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Seit März 2021 ist Mika eine DiGA.

Was unterscheidet eine DiGA von anderen Gesundheitsapps?

Der Begriff “Digitale Gesundheitsanwendung” ist im deutschen Gesundheitswesen ausschließlich für solche Anwendungen vorgesehen, die im offiziellen DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet sind. Damit wird sichergestellt, dass es sich um Produkte mit medizinischem Nutzen handelt, deren Wirksamkeit in unabhängigen, wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde, und die von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verordnet werden können. Die Bezeichnung “Gesundheitsapp” hingegen ist nicht genau definiert und lässt keinen Schluss darüber zu, ob die Anwendung tatsächlich einen gesundheitlichen Nutzen oder einen anderen positiven Versorgungseffekt bringt.

Was ist ein DiGA-Freischaltcode?

Ein Freischaltcode ist eine individuelle, 16-stellige Zeichenfolge, die Du auf Antrag von Deiner gesetzlichen Krankenkasse erhältst. Du brauchst diesen Freischaltcode, um Mika uneingeschränkt nutzen zu können. Ohne Freischaltcode kannst Du Mika nur einmalig 10 Tage lang verwenden, danach ist die App bis zur Eingabe eines Freischaltcodes gesperrt. 

Wo finde ich offizielle Informationen zu DiGA?

Auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) findest Du alle wichtigen Informationen. Dort kannst Du auch das offizielle Verzeichnis aller zugelassenenen Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) einsehen. Die Internetadresse lautet: www.diga.bfarm.de/de

Mika als DiGA

Muss ich für Mika etwas bezahlen?

Nein, wenn Du Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung bist und eine Krebsdiagnose hast, brauchst Du für die Nutzung von Mika nichts zu bezahlen. Die Kosten für Mika übernimmt dann Deine Krankenkasse. Wenn Du privat versichert bist, gelten unterschiedliche Regelungen. Sprich Deine Krankenversicherung auf die Kostenübernahme der DiGA an oder kontaktiere uns, wenn Du zusätzlich Unterstützung benötigst: support@mitmikade

Brauche ich einen Freischaltcode, wenn ich die Mika-App bereits genutzt habe?

Ja, auch wenn Du Mika schon genutzt hast, bevor Mika im März 2021 als DiGA gelistet wurde, brauchst Du nun einen Freischaltcode von Deiner Krankenkasse. Wenn Du noch keinen Freischaltcode hast, kannst Du Mika einmalig 10 Tage kostenlos nutzen. Wir empfehlen, diesen Zeitraum zu nutzen, um den Freischaltcode zu besorgen. Nach Ablauf der 10 Tage wird die App bis zur Eingabe des Freischaltcodes gesperrt.

Wie lange kann ich Mika nutzen?

Du kannst Mika nach der Freischaltung 90 Tage lang nutzen. Die Laufzeit beginnt mit der Eingabe Deines Freischaltcodes. Mika wird Dich rechtzeitig vor Ablauf der Laufzeit daran erinnern, dass Du einen neuen Freischaltcode brauchst, wenn Du Mika nach den 90 Tagen weiterhin nutzen möchtest.

Was passiert nach Ablauf der Freischaltung?

Die Freischaltung Deiner Mika-App beträgt 90 Tage. Nach Ablauf der Freischaltung wird Mika gesperrt. Du hast jedoch weiterhin Zugriff auf Deine persönlichen Daten: Du kannst sie herunterladen, in ein anderes System übertragen oder löschen. Allerdings kannst Du keine neuen Daten ergänzen, solange Mika nicht erneut freigeschaltet wird.

Mika auf Rezept (Verschreibung)

Wer darf Mika verschreiben?

Alle Ärzt:Innen und Psychotherapeut:innen dürfen Mika bei passender Indikation (Krebsdiagnose) verschreiben.

Was muss auf dem Rezept für Mika stehen?

Das Rezept muss nach Muster 16 ausgestellt sein. Auf der Verschreibung muss der Name der App “Mika”, die PZN 12345678 und Deine Diagnose vermerkt sein. Bitte prüfe das Rezept nach Erhalt auf seine Vollständigkeit. Ein Rezeptmuster findest Du hier: www.mitmika.de/appaufrezept

Was ist eine PZN? Welche PZN hat Mika?

Jede digitale Gesundheitsanwendung, wie auch andere Medizin- und Arzneimittelprodukte, erhalten eine eindeutige Pharmazentralnummer (PZN). Mithilfe dieser Nummer kann Deine Krankenkasse Mika eindeutig zuordnen und intern abrechnen. Die PZN für Mika lautet 12345678

Ist das Rezept zuzahlungspflichtig?

Nein, Du musst bei der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse nichts dazuzahlen.

Wie reiche ich bei meiner Krankenkasse ein Rezept für Mika ein? 

Das Rezept kannst Du wie jedes andere Dokument per Post, E-Mail, Online-Geschäftsstelle oder Service-App einreichen. Idealerweise mit einem Vermerk, dass es sich um eine DiGA handelt – dann haben es die Sachbearbeiter:innen etwas leichter.

Wie lange ist das Rezept gültig?

Das Rezept ist 28 Tage lang nach Ausstelldatum gültig. Bitte reiche das Rezept daher so bald wie möglich bei Deiner Kasse ein.

Wie kann sich mein Behandlungsteam über Mika informieren?

Wir haben ein Merkblatt mit hilfreichen Informationen für Dein Behandler-Team zusammengestellt. Du kannst die Handreichung für Ärzte und Ärztinnen, Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen oder deren Praxispersonal (inklusive einem Musterrezept) hier herunterladen: www.mitmika.de/appaufrezept Offizielle Informationen findest Du auch auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.diga.bfarm.de/de

Krankenkassen und DiGA

Habe ich Anspruch auf Kostenerstattung der Mika-App?

Die Mika-App ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt. Sie wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) offiziell als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Das heißt: Mika kann per Rezept verschrieben werden. Nach dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) müssen die Kosten für die Nutzung der App von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Meine Krankenkasse fordert ein Rezept. Was kann ich tun?

Wenn Deine Krankenkasse ein Rezept fordert, dann wende Dich bitte an Deinen behandelnden Arzt oder Ärztin und bitte darum, eines auszustellen. Wir haben für Dich und Dein Behandlungsteam ein Merkblatt mit hilfreichen Informationen zusammengestellt. Du findest es hier: www.mitmika.de/appaufrezept

Meine Krankenkasse weiß nicht, was eine DiGA ist. Was kann ich tun?

Bitte schreibe in diesem Fall eine E-Mail an Deine Krankenkasse mit dem Betreff “DiGA” oder “Digitale Gesundheitsanwendung”, damit es die Kasse direkt an die zugehörige Stelle weiterleiten kann. Du kannst auch die Kontaktmöglichkeiten der Online-Geschäftsstelle oder Service-App Deiner Kasse nutzen. Weise darauf hin, dass Mika im DiGA-Verzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter dem Link www.diga.bfarm.de/de/verzeichnis/875 gelistet ist. Wenn Du dann noch ein Rezept von Deinem behandelnden Arzt hinzufügst, hat die Kasse alle Informationen, die sie für die Bearbeitung und Kostenübernahme benötigt.

Brauche ich unbedingt eine ärztliche Verordnung?

Nach aktuellem Stand erfolgt die Bewilligung einer DiGA mit einer ärztlichen Verordnung etwas schneller und es gibt weniger Rückfragen. Das Rezept enthält alle Informationen, die Deine Krankenkasse für eine Bewilligung benötigt. Eine Bewilligung ohne Rezept ist auch möglich, allerdings braucht Deine Krankenkasse in diesem Fall einen Nachweis der Diagnose. Frage am besten direkt nach, was genau benötigt wird, um den Prozess reibungslos zu gestalten.

Was ist ein Diagnosenachweis?

Ein Diagnosenachweis ist ein Dokument, auf dem Deine Krebsdiagnose bzw. Indikation (ICD-10 Code) eindeutig vermerkt ist. Die Diagnose findest Du unter Umständen auch auf einem Arztbrief, Pathologiebefund oder MRT-/CT-Bericht. Wende Dich bitte an Deine Krankenkasse, um zu klären, was genau sie als Nachweis benötigt. Mika kann als digitale Therapie-Begleitung bei allen Krebsdiagnosen genutzt werden. Eine vollständige Auflistung findest Du im DiGA-Verzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): www.diga.bfarm.de/de/verzeichnis/875

Meine Krankenkasse möchte Mika nicht bewilligen. Was nun?

Wende Dich in diesem Fall gerne per E-Mail an unseren Kundenservice unter support@mitmika.de. 

Ich bin Privatpatient/Selbstzahler. Kann ich Mika trotzdem nutzen?

Wenn Du privat versichert bist, können, je nach Vertrag, unterschiedliche Regelungen gelten. Wenn Du Mika nutzen möchtest, wende Dich gerne an unseren Support: support@mitmika.de

Datensicherheit

Wir arbeiten nach höchsten Datenschutz‑Richtlinien

Medizinprodukt

Mika ist ein Medizinprodukt nach deutschem Medizinproduktegesetz

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Inhalte werden von Onkolog:innen und Psychotherapeut:innen geprüft