Unsere Mission:

Allen Menschen, die von Krebs betroffen sind, eine echte Hilfe an die Hand geben.

Mika ist keine gewöhnliche App. Wer die Mika Krebs-App nutzt, sucht Unterstützung in einer schwierigen Lebensphase und vertraut sich vielleicht zum ersten Mal einer digitalen Therapiebegleitung an. Wir sind uns dieser besonderen Verantwortung bewusst und wissen dieses Vertrauen sehr zu schätzen. Dr. Gandolf Finke und Dr. Jan Simon Raue, die Gründer der Fosanis GmbH, stehen hinter der Entwicklung der Krebs-App Mika. In einem offenen Brief stellen sie die Mika-Mission persönlich vor

„Liebe Krebspatienten*,
liebe Angehörige von krebserkrankten Menschen,
liebe Partner und Freunde von Mika,


möglicherweise sind Sie von der Diagnose Krebs persönlich betroffen oder begleiten einen Familienangehörigen oder Freund durch die Zeit der Therapie. Vielleicht haben Sie gerade erst davon erfahren oder Sie zählen zu den vielen Krebspatienten, die sich in Behandlung befinden und eigene Erfahrungen mit Chemotherapie, Bestrahlung oder Tumor-OP gesammelt haben.



Noch nie gab es so gute Heilungschancen bei Tumorerkrankungen wie heute. Aus eigener Erfahrung wissen wir aber auch: Krebs geht nicht einfach vorbei. Krebs verändert mehr als den Gesundheitszustand: Krebs stellt das Leben auf den Prüfstand. Der gewohnte Alltag wird zum Patienten-Alltag mit Terminen und Therapien, Untersuchungen und Prognosen. Und ganz oft: mit vielen Unsicherheiten, Sorgen und Ängsten.

Aufklärung ist der erste Schritt, als Krebspatient ein Stück dieser Kontrolle zurückzugewinnen. Aktivität ist der zweite. Studien und Erfahrungen aus der onkologischen Praxis zeigen, dass Krebspatienten, die in Bewegung bleiben, den Verlauf einer Tumorerkrankung günstig beeinflussen können. Wer zusätzlich seine Achtsamkeit trainiert, beobachtet sich genau, behält Symptome und Therapieverlauf im Blick und kann schneller entscheiden, wann ärztliche Hilfe notwendig ist.

Trotz der körperlichen und psychischen Belastung aufgeklärt, aktiv und achtsam zu bleiben, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wie behalte ich den Überblick? Wer hilft mir alles zu verstehen, was für mich wichtig ist? Wie bleibe ich trotz der hohen Belastung innerlich stark und motiviert? Was kann ich konkret tun, um meine Lebensqualität trotz Krebs-Diagnose zu verbessern?

Wir haben uns diese Fragen immer wieder gestellt: 2016 gab es in unserem näheren Umfeld gleich mehrere Krebserkrankungen. Der Schock saß jedes Mal tief. Noch betroffener hat uns gemacht, wie wenig Orientierung und Begleitung nach der Krebs-Diagnose zu finden war. Wir suchten selbst intensiv nach verständlichen, verifizierten und vertrauenswürdigen Angeboten für Krebspatienten. Was wir nicht fanden: Eine umfassende Krebstherapie-Begleitung, die informiert und motiviert.

„Das gibt es nicht.“, wollten wir nicht akzeptieren. Unsere Vision: Kein Mensch, der mit einer Krebs-Diagnose leben muss, sollte zusätzlich mit Hilflosigkeit belastet sein.

Als Wirtschaftsingenieure waren wir es gewohnt, modernste Technologien in praktischen Nutzen umzusetzen. Wir waren aber auch davon überzeugt, dass es für Krebs-Betroffene eine praktische Lösung geben kann, Kontrolle über die eigene Krebserkrankung und den Therapieverlauf zu gewinnen. Der Schlüssel dazu lag in der Schnittmenge unserer beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen: in der Entwicklung digitaler Lösungen einerseits und der Berater-Erfahrung im Gesundheitswesen. Anfang 2017 gründeten wir das Digital Health Startup Fosanis und entwickelten die Smartphone-App Mika.

Unsere Hartnäckigkeit mag nicht immer charmant sein, aber sie half, Hürden zu überwinden und sie treibt uns heute noch an, unsere Krebs-App besser zu machen. Dabei bestreiten wir den Kampf um die bestmögliche Unterstützung für Krebspatienten nicht allein. Wir sind sehr dankbar, mit den besten Onkologen und Psychoonkologen der Charité Berlin, des Universitätsklinikums Leipzig und des NCT Heidelbergs zusammen arbeiten zu dürfen. Sie unterstützen uns mit ihrer medizinischen Expertise vom ersten Tag an. Erste Meilensteine waren die Zertifizierung der Mika-App als Medizinprodukt und die Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Co-Finanzierung erlaubt uns, konsequent neueste Technologien aus dem Bereich des datengestützten Lernens einzusetzen. Denn wenn es darum geht, die Lebensqualität von Menschen mit Krebs zu verbessern, sollten wir nichts dem Zufall überlassen. 


Natürlich würden wir niemals behaupten, dass Mika Krebs heilt. Aber wir können jedem Krebspatienten mit Mika einen interaktiven Begleiter auf den Weg mitgeben, der das Wissen führender Ärzte, Wissenschaftler und IT-Experten vereint und auf individuelle Patientenbedürfnisse zuschneidet.


Bleiben Sie informiert und aktiv mit der Mika-App. Nutzen Sie innovative Technologien und bewährte, wissenschaftlich bestätigte Angebote. Führen Sie ein Therapie-Tagebuch, achten Sie auf Symptome, aber auch auf Ihr Wohlbefinden. Mika unterstützt Sie dabei!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und - im Namen des gesamten Mika-Teams - alles Gute,

Dr. Jan Simon Raue

 & Dr. Gandolf Finke

*Gender-Hinweis: 
Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Sprachform. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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Wir arbeiten nach höchsten Datenschutz‑Richtlinien

Medizinprodukt

Mika ist ein Medizinprodukt nach deutschem Medizinproduktgesetz

Entwickelt mit Ärzten

Inhalte werden von Onkologen und Psycho‑Onkologen geprüft