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Positiv Denken in der Coronakrise

Positiv Denken in der Coronakrise

Eine positive Einstellung steigert den Therapieerfolg und hilft Dir, besonnen in der Corona-Krise zu bleiben.

Was Du erfährst

Eine positive Einstellung und aktives Mitwirken steigert Deinen Therapieerfolg. Deine Lebensqualität steigt, wenn Du zukunftsorientiert an Herausforderungen herangehst. So kannst Du schneller wieder am aktiven Alltagsleben teilnehmen.

Warum das wichtig für Dich ist

Eine hoffnungsvolle Stimmung hilft Dir zu einer schnelleren Genesung und beschert Dir, trotz Corona, eine gute Lebensqualität. Denk auch in der Krise positiv!

Was Du jetzt tun kannst

  • Besinne Dich auf Deine besonderen Stärken und das Positive in Deinem Leben
  • Schaffe Dir bewusst Situationen oder Dinge, aus denen Du Kraft schöpfst
  • Erstelle eine “Positiv-Denken-Kollage” zur Visualisierung positiver Erlebnisse und Gedanken

Noch vor einigen Jahrzehnten hätte man Dir nach Deiner Diagnose geraten, Dich ruhig zu verhalten, die Ärzte Deine Genesung vorantreiben zu lassen und ein geduldiger und passiver Patient zu sein.

Die modernen Forschungsergebnisse haben aber gezeigt, dass es gut für den Therapieverlauf ist, wenn Du aktiv bist und versuchst eine positive Einstellung – auch in dieser manchmal schweren Zeit – zu bekommen oder zu erhalten. Moderne Ärzte werden Dich darin bestärken, aktiv mit am Therapieprozess zu arbeiten, Rituale einzuführen, die Dir guttun und Fragen zu stellen, wenn Du Aufklärung und Informationen brauchst.

Du hast immer die Wahl Deine Reise durch diese herausfordernde Zeit selbst mitzubestimmen. Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die eher mit einer aktiven und zukunftsorientierten Art und Weise an die Herausforderungen heran gehen, mehr Lebensqualität erfahren, weniger Medikamente brauchen und auch schneller wieder zurück in den Beruf können.

Wir möchten Dich ermutigen den Versuch zu starten „positives Denken“ mit auf Deinen Tagesplan zu setzen. Denn genau wie Du eine neue Sprache oder den Umgang mit einem neuen Medium lernen kannst, so kannst Du auch dies lernen.

Was kann mir helfen positiv zu denken?

Vielleicht gehörst Du ja schon zu den Menschen, für die ein Glas immer eher halb voll als halb leer ist und die auch bei dem größten Regenschauer den Klang des Regens genießen können.
Wenn nicht, dann möchten wir Dir hier ein paar Denkanstöße geben, die helfen können Kraft und Mut zu schöpfen und eine positive Einstellung zu erlangen:

  • Besinne Dich auf Deine Stärken (Worin bist Du besser als Deine Mitmenschen? Was kannst Du besonders gut? Worum beneiden Dich Andere?)

  • Mach Dir bewusst, aus welchen Dingen oder Situationen Du bis heute im Leben Kraft geschöpft hast (Welche Fähigkeiten und Eigenschaften zeichnen Dich aus?, Was hast Du sonst in schwierigen Situationen gemacht, um diese zu meistern?)

  • Du bist sicher nicht alleine! (Welche Person kann Dir jetzt zur Seite stehen? Wer hat Dir bei früheren Herausforderungen geholfen?)

  • Denk darüber nach, was es gerade jetzt an Positivem in Deinem Leben gibt (Sind die Schmerzen vielleicht gar nicht so intensiv, wie Du es erwartet hast?, Kannst Du den Sonnenschein auf der Haut spüren?, Schläfst Du gut?)

Es kann sein, dass es Dir hilft, wenn Du solche Dinge aufschreibst und vielleicht in einer Art Poster irgendwo hinhängst, wo Du es immer wieder sehen kannst. Kauf Dir bunte Stifte und ein großes Blatt Papier und mach es wie die Kinder: Hab Spaß dabei, alles auszuschreiben und bunt anzumalen! Vielleicht hast Du Fotos, auf denen Du Dich gerne anschaust. Kleb sie auf! Oder mach ein lustiges Fotoshooting mit dem Handy (alleine oder mit anderen zusammen) , mach alberne Bilder oder Bilder, auf denen Du Dir selber Mut machst. Druck sie aus und verschönere Deine „Positiv-Denken-Wand“ damit.

So wird Dir immer wieder bewusst, dass Du Kraft in Dir hast und Dein Leben auch jetzt positive Seiten zu bieten hat. Es hat sich in Studien gezeigt, dass solche visuellen Hilfen (Poster, Plakate, Bilder usw.) Dir gut dabei helfen können, das positive Denken im wahrsten Sinne nicht „aus den Augen zu verlieren“ und Dich somit in eine zufriedenere und hoffnungsvollere Stimmung versetzen. Diese wiederum kann tatsächlich dazu beitragen, dass Deine Genesung besser voranschreitet, Du ausgeglichener bist und somit auch alle Behandlungsangebote einen größeren Nutzen für Dich bringen können.

Der Diagnose mit Mut und Selbstbewusstsein entgegen zu treten erhöht Dein Wohlbefinden und auch die Selbstwirksamkeitserwartung. Dieser letzte Begriff beschreibt den Umstand, dass Du daran glaubst, dass Du selbst mit dazu beitragen kannst, dass Du den Weg durch die Therapien erfolgreich beschreitest. Du selbst glaubst, dass Du etwas bewirken kannst. Dies fällt eindeutig leichter, wenn Du ein gutes und positives Lebensgefühl hast.

Glaub an Dich! Schau auf Deine Stärken, Fähigkeiten und Dein Können! Du bist ein wertvoller und starker Mensch und ganz einzigartig!

Quellenangaben

  1. https://www.lernen.net/artikel/positiv-denken-12-uebungen-optimismus-856/ (15.05.2018)
  2. https://www.psychotipps.com/Positives-Denken.html (15.05.2018)
  3. Auhagen, A. E. (2014). Positive Psychologie.
  4. Koller, M., Jenkins, M., Kopp, I., Rothmund, M., & Lorenz, W. (2002). Positives Denken und Lebensqualität bei chirurgischen Karzinompatienten. In Chirurgisches Forum 2002 (pp. 571-573). Springer, Berlin, Heidelberg.
  5. Bildnachweis: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

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