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Gesundheitsmanagerinnen und Vorsorgemuffel

Gesundheitsmanagerinnen und Vorsorgemuffel

Schatz, gehst Du bitte wieder zur Prostata-Untersuchung?

Wichtige, motivierende Worte, die ich meinem Peter gerne mit auf den Weg gebe und die bestimmt vielen Frauen bekannt vorkommen. Sie sind es nämlich, die die Funktion der GESUNDHEISTMANAGERIN in der Familie innehaben. Egal, ob es den Partner, die Kinder oder die Eltern betrifft – Frauen behalten den Überblick und erinnern an die Vorsorge. Männer hingegen gelten eher als Ärzte-scheu und statten dem/der MedizinerIn erst einen Besuch ab, „wenn bereits der Hut brennt“.

Ein Klischee? Nein, sagt die Wissenschaft. Eine kürzlich publizierte Studie zeigt, dass eindrucksvolle 9 von 10 Arztterminen innerhalb der Familie von Frauen vereinbart werden. Das stimmt auch mit dem Bild überein, dass ich aus zahlreichen Familien in meinem eigenen sozialen Umfeld kenne. Die Frau fungiert als GESUNDHEITSMOTOR, der alles am Laufen hält – von Präventionsangeboten bis hin zu Akutterminen. Während im Durchschnitt 64 Prozent aller Frauen das Thema Gesundheit als sehr wichtig erachten, sind es beim männlichen Geschlecht nur 40 Prozent.

Statistisch gesehen leben Frauen länger. Warum das so ist? Man geht davon aus, dass Frauen der Gesundheit generell einen höheren Stellenwert beimessen, den Vorsorgegedanken verinnerlicht haben und einen gesünderen Lebensstil pflegen. Sie nützen Gesundheitsförderprogramme, setzen häufig auf ausgewogene Ernährung und versuchen Bewegung in den Alltag einzubauen.  

Der Mann der Schöpfung hingegen gilt oftmals als „VORSORGEMUFFEL“. Aussagen wie „Männer sind hart im Nehmen“, „sie kennen keinen Schmerz“ oder „sprechen nicht über Gefühle“, haben sich bereits in frühster Kindheit manifestiert – ebenso, dass es „unmännlich“ sei, dem eigenen Befinden Beachtung zu schenken. Deshalb nehmen Männer weitaus weniger Vorsorgeangebote in Anspruch und ignorieren auch gerne Warnzeichen.

Doch gerade jetzt, im „MÄNNER-GESUNDHEITSMONAT“, dem November, möchte ich nicht nur an meinen Peter, sondern an alle Männer appellieren, von CHECK-UPs Gebrauch zu machen. Dauert nicht lange, tut nicht weh und gibt ein gutes Gefühl. Deshalb am besten selbst (!) gleich einen Termin vereinbaren! You can do it!

Was „Mann“ tun sollte (Empfehlung der Österreichischen Krebshilfe):

§  Prostata-Vorsorgeuntersuchung: regelmäßig ab 45

§  Darmspiegelung: ab 50 alle 10 Jahre

§  Test auf verborgenes Blut im Stuhl: ab 40 jährlich

§  HPV-Impfung: Buben ab dem 9. Geburtstag

§  Tastuntersuchung der Hoden: ab 20 monatlich

§  Harnuntersuchung: ab 40 einmal jährlich

§  Hautselbstuntersuchung: zweimal jährlich

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