Gefüllte Bratäpfel

Autor: Christiane Hübbe • Fachliche Prüfung: Dipl. oec. troph. Karin Kastrati
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Ein wärmendes und winterliches Dessert oder ein Nachmittagssnack für kalte Tage. Bringt Dir Gemütlichkeit direkt nach Hause auf Deinen Teller. Der Seelenstreichler liefert aber auch Energie, Ballaststoffe sowie viele Vitamine und Mineralstoffe.

Dieses Gericht kann Dir guttun bei*:

  • Übelkeit & Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Geschmacksstörungen
  • Kau- und Schluckbeschwerden
  • Schleimhautentzündungen im Mund
  • Fatigue
  • Verstopfung
  • Aszites

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Portionen: 4


Das brauchst Du

  • 4 säuerliche Äpfel
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 5 EL Schlagsahne
  • 4 EL Mandelstifte
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Aprikosenkonfitüre


So geht’s

  1. Heize den Ofen auf 200o C (Umluft) vor.
  2. Streiche eine Auflaufform mit Butter aus.
  3. Röste die Mandeln kurz in einer Pfanne ohne Fett an.
  4. Schneide das Marzipan klein und vermenge es in einer Rührschüssel mit Sahne, Aprikosenkonfitüre und Zimt. Am besten verwendest Du ein Handrührgerät dafür.
  5. Stelle die Füllung für die Bratäpfel fertig, indem Du die Rosinen und Mandeln in die Masse gibst und alles gründlich vermengst.
  6. Wasche die Äpfel gründlich und schneide oben den Deckel (ca. 2 cm dick) ab. Schneide auch unten eine dünne Scheibe ab, damit die Äpfel stabil stehen können. Höhle den Apfel nun aus, indem Du das Fruchtfleisch sowie das Kerngehäuse mit einem Messer oder einem Löffel entfernst.
  7. Gib die Füllung in die Äpfel. Gib ein kleines Stück Butter darauf und verschließe den Apfel mit dem Deckel. Gib alle Äpfel in die Auflaufform. Backe die Äpfel für 25 Minuten.

Tipp: Dazu passt hervorragend eine kühle Vanillesauce. Am einfachsten bereitest Du diese zu, indem Du Vanillepudding-Pulver mit der doppelten Menge an Milch, wie auf der Verpackung angegeben ist, zubereitest.

* Dieses Rezept kann Dir guttun bei

  • Übelkeit & Erbrechen: Du darfst essen, was Du verträgst. Genieße die Bratäpfel nicht zu heiß, da zu heiße oder auch zu kalte Speisen oder Getränke die Beschwerden verstärken könnten. Die Bratäpfel schmecken auch noch, wenn Du sie später in der Mikrowelle erwärmst. So kannst Du mehrere kleine Portionen genießen.
  • Appetitlosigkeit: Sie sind ein verführerischer Anblick, diese Bratäpfel. Ein schöner Anblick kann appetitanregend sein. Genau wie der tolle Duft nach Zimt und Marzipan!
  • Geschmacksstörungen: Du kannst bei Geschmacksveränderungen mit Gewürzen experimentieren. Verwende etwas mehr Zimt, Sternanis oder auch Vanillemark!
  • Kau- und Schluckbeschwerden: Du kannst die Äpfel vorher schälen, dann hast Du keine Schalenbestandteile, die problematisch sein könnten. Statt Mandelstiften kannst Du gemahlene Mandeln verwenden. Lass die Äpfel bei etwas niedrigerer Temperatur länger im Ofen, so werden sie noch weicher.
  • Schleimhautentzündungen im Mund: Lass diesen Leckerbissen vor dem Genuss etwas abkühlen. Die kantigen Mandelstifte kannst Du durch gemahlene Mandeln ersetzen.
  • Fatigue: Wenn Dir die Zubereitung zu kräfteraubend ist, gibt es vielleicht jemanden, der Dich unterstützen kann? Dann könnt ihr diesen leckeren Snack zusammen genießen.
  • Verstopfung: Der Apfel liefert viele Ballaststoffe, die sich positiv auf Deine Verdauung auswirken.
  • Aszites: Dieser Snack liefert Dir viel Energie auf wenig Menge durch fettreiche Nüsse und Marzipan. Beachte aber, dass das Fett auch ein bestehendes Völlegefühl verstärken kann. Achte hier auf Deine individuelle Verträglichkeit.

Vorsicht bei

  • Sodbrennen und Völlegefühl: Die Ballaststoffe im Apfel sowie das Fett im Marzipan können die Beschwerden verstärken. Achte auf Deine persönliche Verträglichkeitsgrenze.
  • Ileostoma: Wenn Du empfindlich auf fetthaltige Produkte reagierst, verzichte lieber auf diesen Snack. Denn Nüsse, Sahne, Butter und Marzipan enthalten viel Fett.
  • Magenresektion: Marzipan, Rosinen und Konfitüre enthalten viel Zucker. Leidest Du am Dumping-Syndrom, solltest Du auf diesen Snack verzichten.
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Quellenangaben
  • Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FETeV), Krebserkrankungen – Ernährungstherapie, Fachartikel, 03.07.2022, abgerufen am 31.08.2022 von fet-ev.eu
  • Krebsverband Baden-Württemberg e.V.; ERNÄHRUNG BEI KREBSERKRANKUNGEN, Broschüre, 01.2021 abgerufen am 31.08.2022 von www.krebsverband-bw.de
  • Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft: Blauer Ratgeber Ernährung bei Krebs, Informationsbroschüre, 01.2021, abgerufen am 31.08.2022 von www.krebshilfe.de
  • Biesalski, M. Adolph: Ernährungsmedizin nach dem neuen Curriculum, Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer, 2010
  • Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Geschmacksstörung als Nebenwirkung einer Krebstherapie, Informationsartikel, 18.04.2017, abgerufen am 31.08.2022 von www.krebsgesellschaft.de
  • Eat what you need e.V. Was essen bei Fatigue / Müdigkeitssyndrom? 27.08.2019, abgerufgen am 31.08.2022 von www.was-essen-bei-krebs.de
  • Ernährungspraxis Onkologie, Behandlungsalgorithmen, Interventions-Checklisten, Beratungsempfehlungen, Schattauer Verlag, 2016
  • Institut für Ernährungsmedizin, Ernährungsempfehlungen bei Leberzirrhose, Fachartikel, Juni 2016 abgerufen am 31.08.2022 von www.mri.tum.de
  • Bildnachweis: © Printemps – stock.adobe.com
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